Rückenschmerzen

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Fast jeder Mensch in Deutschland leidet mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Die Formen und Ursachen sind vielfältig. Ursache können Muskelverspannungen, altersbedingter Verschleiß, Bandscheibenvorfälle und andere Erkrankungen des Achsenskelettes sein. Ein oft unterschätzter Einfluss auf den unteren Rücken haben auch die inneren Organe. So ist der Dünndarm über bindegewebige Strukturen (Mesenterium) am 3. Lendenwirbel aufgehängt. Bei Kongestion oder Verdauungsbeschwerden kann es zu Irritationen kommen. Ebenso hat das Zwerchfell Verbindungen mit den unteren Brust- und den Lendenwirbeln.
Die Wirbelsäule ist auch der Bereich in dem die meisten Kompensationen, also Anpassungen statt finden.

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Fast jeder Mensch in Deutschland leidet mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Die Formen und Ursachen sind vielfältig. Ursache können Muskelverspannungen, altersbedingter Verschleiß, Bandscheibenvorfälle und andere Erkrankungen des Achsenskelettes sein. Ein oft unterschätzter Einfluss auf den unteren Rücken können auch die inneren Organe haben. So ist eine bindegewebige Aufhängung des Dünndarms (Mesenterium) am 3. Lendenwirbel aufgehängt. Bei Kongestion oder Verdauungsbeschwerden kann es zu Irritationen im Rücken über das parietale System kommen, oder über das neurale System im entsprechenden Segment. Auch das Zwerchfell hat Verbindung mit den unteren Brust- und den Lendenwirbeln. Außerdem kommt die vegetative Innervation des Darmes aus diesem Bereich und so kann eine Problematik im Organbereich über die Rückmeldung zur Wirbelsäule im Rücken Schmerzen verursachen. Auch die Niere kann in den Rücken ausstrahlen. Es befinden sich ebenfalls viele Faszienstrukturen zur Stabilisierung des Körpers in diesem Bereich.

Der Osteopath findet heraus, welche Region die Schmerzen verursachen könnte, parietal oder viszeral. Dann wird die Ursache mit osteopathischen Techniken behandelt und dem Körper Zeit gegeben sich durch die Selbstheilungsmechanismen zu reorganisieren.

Die Wirbelsäule ist auch der Bereich in dem die meisten Kompensationen also Anpassungen stattfinden. Machen diese keine Probleme müssen sie auch nicht unbedingt behandelt werden. Ein Beispiel wäre eine Beinlängendifferenz, die von der Wirbelsäule problem- und schmerzlos ausgeglichen wird. Der Knackpunkt ist jetzt aber folgender: der Patient hat nun Rückenschmerzen die ihren Ursprung z.B. aus den Organenregionen haben. Mancher Mediziner stellt bei der Diagnostik dieses Patienten die Beinlängendifferenz und folgend einen Beckenschiefstand fest und verordnet Einlagen. Werden sich die Schmerzen bessern? Deshalb ist es wichtig sich Zeit zu nehmen, die Ursache zu ermitteln und die richtigen Ratsschlüsse daraus zu ziehen.